Projekt Bahnhof 2000 Uelzen

Umwelt- und Kulturbahnhof

Detaillierter Gesamtüberblick

Die in Uelzen vorgefundene Lage ist typisch für viele Regionalbahnhöfe und Bahnhofsumgebungen in vergleichbaren Städten:

  • Das Bahnhofsgebäude ist dringend sanierungsbedürftig.
  • Für freifallende Gebäudeflächen bestehen keine wirtschaftlichen Nutzungsmöglichkeiten.
  • Die bauliche Sanierung kann mit den Standardlösungen nicht finanziert werden.
  • Der Komfort für Reisende ist wenig zufriedenstellend.
  • Das direkte Bahnhofsumfeld befindet sich in einem stark vernachlässigten Zustand.
  • Die städtebauliche Entwicklung der Stadt hat den Bahnhof in eine Randlage gedrängt.
  • Im weiteren Umfeld des Bahnhofs befinden sich große untergenutzte oder brachfallende Flächen, die vornehmlich aus nicht mehr benötigten Gleis- und Nebenanlagen resultieren.
  • Die Vernetzung zwischen den verschiedenen Verkehrsträgern ist verbesserungsbedürftig.
  • Der Bahnhof ist nicht mehr die zentrale Anlaufstelle für die Angelegenheiten des Reisens und des regionalen Tourismus.

Bei dieser Ausgangslage wurde ein Konzept zur Wiederbelebung des Bahnhofs Uelzen sowie des Bahnhofsquartiers entwickelt, das innovative Lösungen für die gesamte Palette der aufgeführten Problemlagen anbietet. Dabei steht die spektakuläre Neugestaltung des Bahnhofsgebäudes und der Bahnsteigzonen durch den Künstler Friedensreich Hundertwasser und der innovative Einsatz der Photovoltaik-Technologie bei der Gebäudesanierung im Mittelpunkt des Projektes.

Das Vorhaben Bahnhof 2000 Uelzen wurde am 22.4.1999 als weltweites Projekt NI 262 der Weltausstellung EXPO 2000 registriert und am 16. Dezember 1999 offiziell anerkannt.



Das Projekt Bahnhof 2000 Uelzen will zeigen, dass die Neugestaltung der Bahnhöfe ein wesentlicher Bestandteil bei der aus ökologischen Gründen notwendigen Steigerung der Attraktivität des öffentlichen Personenverkehrs darstellt. Mit einem beispielhaften Kooperationsmodell von Deutscher Bahn AG, regionalen Gebietskörperschaften und privatem Engagement soll eine übertragbare Erfolgsstrategie bei der Lösung der skizzierten Problemstellungen angeboten werden.

Unter den Konzepttiteln Umweltbahnhof und Kulturbahnhof entstehen verschiedene Vorhaben, die in unterschiedlicher Verantwortung und Finanzierung zu einem Gesamtprojekt für die EXPO 2000 entwickelt wurden. Von dem Projekt Bahnhof 2000 Uelzen geht ein Impuls für eine nachhaltige Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur aus. Das Vorhaben bietet hervorragende Nachnutzungschancen und weitere Entwicklungsmöglichkeiten für zusätzliche Projekte im neuen Bahnhof und im Bahnhofsumfeld.

Mit der Realisierung des Projektes Bahnhof 2000 Uelzen sollen beispielhafte Lösungen für verschiedene Problemstellungen in den Bereichen der Förderung einer umweltverträglichen Mobilität, der Ressourcen schonenden Energiegewinnung und der Flächen sparenden Binnenentwicklung von Städten dargestellt werden.

Das Projekt wird in Uelzen, einer norddeutschen Stadt mit ca. 37.000 Einwohnern realisiert. Abseits der Metropolen gibt es in Deutschland wohl kaum einen besseren Ort für eine außergewöhnliche Bahnhofsneugestaltung als Uelzen, eine ländliche Region, ziemlich genau in der Mitte zwischen Hannover und Hamburg gelegen, die in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung stark durch die Eisenbahn beeinflusst wurde. Der wilhelminische Bahnhof, erbaut vom selben Architekten wie die Hauptbahnhöfe in Hannover und Bremen, lässt die Bedeutung der Eisenbahn für Uelzen erahnen.

Uelzen ist jedoch nicht nur ein Standort mit Eisenbahn-Vergangenheit, sondern seit dem Fall der Grenzen nach Osten auch wieder ein Standort mit guten Entwicklungsperspektiven. Mit der am 19. Dezember 1999 erfolgten Wiedereröffnung der seit Ende des 2. Weltkriegs unterbrochenen Ost-West-Verbindung zwischen Uelzen und Stendal, der "Amerikalinie", wird Uelzen wieder zum Bahnknotenpunkt.

Die Region hofft weiterhin auf eine Schnellbahnstrecke Hamburg-Berlin über Uelzen und eine Ertüchtigung der Verbindung über Gifhorn nach Braunschweig. Nach Informationen in Fahrplänen des Jahres 1998 halten im Bahnhof Uelzen täglich ca. 150 Züge. Das tägliche Fahrgastaufkommen beträgt ca. 9.000. Der Nahverkehr besitzt hier einen Anteil von 75%.

Für die künstlerische Gestaltung des Gebäudes und der Bahnsteigzonen konnte der Wiener Baumeister Friedensreich Hundertwasser gewonnen werden. Hundertwasser schafft hervorragend die Verbindung zwischen künstlerischer Attraktion und ökologischer Funktionalität. Der erste und wohl auch einzige Hundertwasser-Bahnhof entsteht im Rahmen dieses Projektes. Zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Ansprüche wurden als Konzept-Untertitel die Begriffe Umweltbahnhof und Kulturbahnhof gewählt.

Unter dem Begriff Umweltbahnhof subsumieren sich die ökologische Zielsetzungen der Förderung einer umweltverträglichen Mobilität und Stadtentwicklung, der Kulturbahnhof soll zum dauerhaften Anziehungspunkt werden, von dem erhebliche Impulse für die Entwicklung des regionalen Fremdenverkehrs erwartet werden, Durch den rasanten wirtschaftlichen Strukturwandel des ländlichen Raumes sind neue Konzepte im Fremdenverkehrs eine wichtige Stütze für die Zukunftsfähigkeit der Räume abseits der städtischen Ballungszentren.

An der Realisierung des Projektes wird seit 1995 gearbeitet. Als erster Schritt wurde die zur Zeit größte Photovoltaikanlage Niedersachsens auf dem Bahnhofsdach Rail&Sun installiert und im Juli 1997 in Betrieb genommen. Diese Anlage dient als Vorbild für das größere Solardach auf dem Dach des neuen Lehrter Bahnhofs in Berlin.

Eine Mobilitätszentrale, die bessere Vernetzung der Verkehrsträger, eine beispielhafte Fahrradstation und eine Mobilitäts- und Tourismusberatungsstelle werden folgen. Die Stadt Uelzen hat den maroden Vorplatz des Bahnhofs von der DB AG übernommen und nimmt eine umfassende Neugestaltung dieses Areals vor. Ein neuer zentraler Omnibusbahnhof und eine großzügige Park&Ride-Anlage sind in den vergangenen Jahren entstanden.

Auf durch den Rückbau von Gleisanlagen brachfallenden Bahnflächen soll ein neues Stadtquartier für Gewerbe und Wohnen entstehen AchterBahn. Damit werden eine umweltverträgliche Binnenentwicklung der Stadt und eine städtebauliche Aufwertung des Bahnhofs deutlich gefördert.

Projektstruktur


Der Verein Bahnhof 2000 Uelzen e.V. ist Träger des Weltweiten Projekts der Weltausstellung EXPO 2000. Dieser gemeinnützige Verein hat das Gesamtkonzept entwickelt und unterstützt die jeweiligen Realisierungsträger der einzelnen Projektteile. Der Verein wird von den örtlichen Gebietskörperschaften unterstützt und arbeitet in enger Verbindung mit der Deutschen Bahn AG.

An den verschiedenen Projektteilen sind bisher folgende Kooperationspartner beteiligt:

  • Deutsche Bahn AG , DB Station & Service, Frankfurt + Hannover
  • Niedersächsische Energieagentur, Hannover
  • Institut für Solarenergieforschung GmbH Hameln / Emmertal
  • Fachhochschule Hamburg
  • Stadt Uelzen
  • Stadtwerke Uelzen GmbH

Bei der Finanzierung der einzelnen Projektteile haben sich bisher engagiert:
  • Deutsche Bahn AG
  • Land Niedersachsen
  • Stadt und Landkreis Uelzen
  • Niedersächsische Sparkassenstiftung
  • Niedersächsische Lottostiftung

Projektteil Neues Stadtquartier AchterBahn


Im Umfeld des Bahnhofs soll ein neues Stadtquartier entwickelt werden. Für brachfallende und untergenutzte Bahnflächen werden neue Nutzungsmöglichkeiten für Gewerbe und Wohnen geschaffen und damit ein Beitrag zu einer flächensparenden Binnenentwicklung der Stadt geleistet.

Die Aktivierung dieser innerstädtischen Flächen unterstützt die städtebauliche Aufwertung des Bahnhofs und verschafft dem Bahnhofsquartier eine neue Zentralitätsfunktion.



Im Umfeld des Bahnhofs Uelzen befinden sich erhebliche ehemalige Bahnhofs- und Gleisflächen, die für eine neue Nutzung zur Verfügung stehen. Die Reaktivierung brachfallender Bahnflächen kann in vielen Städten einen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Binnenentwicklung leisten. Städtebauliche Maßnahmen im Umfeld der Bahnhöfe sind insbesondere in kleinen und mittleren Städten notwendig, da hier die Bahnhöfe ihre Zentralitätsfunktion weitgehend verloren haben.

Der Hamburger Städteplaner Prof. Wolfgang Stabenow hat einen städtebaulichen Rahmenplan für das weitere Umfeld des Bahnhofs Uelzen entwickelt. Etwa 350 Meter vom Bahnhof entfernt soll ein neues zentrumnahes Stadtquartier (AchterBahn) entstehen. Dessen Besonderheit ist die Zusammenfügung eigenständiger Teilquartiere mit unterschiedlichen Wohnfunktionen bei gleichzeitiger Zuordnung von Gewerbeflächen, die mit einem Ausstellungspark verknüpft werden.

Im Rahmenplan ist ein Abschnitt mit ca. 25 bis 30 Wohneinheiten dargestellt. Hier sollen innovative Wohn- und Gebäudeformen entstehen.

Projektziel Neues Stadtquartier AchterBahn


  • Mit dem Projektteil AchterBahn soll eine beispielhafte Nutzung für brachfallende Gleisflächen und untergenutzten Flächen im Umfeld der Gleisanlagen demonstriert werden.
  • Die Aktivierung von innerstädtischen Gewerbe- und Wohnflächen leistet einen Beitrag zu einer ökologischen Flächenpolitik, die Binnenentwicklung in den Vordergrund stellt.
  • Die Entwicklung eines Gewerbe- und Wohngebietes im Umfeld des Bahnhofs unterstützt die städtebauliche Aufwertung des Bahnhofs und gibt dem Bahnhofsquartier neue Zentralitätsfunktionen.


Projektteil Mobilzentrale


Durch die intelligente Vernetzung der verschiedenen Verkehrsträger wird der Bahnhof 2000 Uelzen wieder zentraler Ort des Reisens. Durch Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und die bauliche Integration einer Fahrradstation erfährt das direkte Umfeld eine große Aufwertung. Der Zugang zu den Bahnsteigen wird wesentlich erleichtert und ein Angebot zur Mobilitätsberatung neu geschaffen.

Der Bahnhofsvorplatz befand sich in einer völlig unbefriedigenden Situation. Die gesamte Fläche war mit einem Asphaltbelag versiegelt, und unattraktive An- und Nebenbauten verschandelten das Bahnhofsgebäude. Ein von der Stadt Uelzen in Auftrag gegebenes Umgestaltungskonzept sieht in vielen Punkten eine deutliche Verbesserung vor.

Nach neuem Konzept wird der Stadtbus direkt vor dem Gebäude und nicht mehr 400 m entfernt halten und so für eine bessere Anbindung zwischen Bus und Bahn sorgen. Neue Fahrradparkhäuser mit 250 Abstellplätzen und eine Fahrradstation mit Verleih- und Reparaturservice werden geschaffen.

Künftig soll im Bahnhof eine Mobilitätszentrale eingerichtet werden, die Beratungsleistungen im Bereich des Reisens, für den Transport und den regionalen Fremdenverkehr anbietet. Entsiegelungsmaßnahmen, Baumstellungen und Randbegrünungen verbessern die Platzqualität nachhaltig.

Projektziel Mobilzentrale


  • Mit der intelligenten Verknüpfung von verschiedenen Verkehrsträgern soll ein Beitrag zur Organisation einer umweltverträglichen Mobilität, insbesondere in ländlichen Regionen, demonstriert werden.
  • Durch die Umfeldgestaltung und die Entfernung der Anbauten am Bahnhofsgebäude soll für die Reisenden der Zugang zu den Bahnsteigen erheblich erleichtert und damit der Reisekomfort deutlich verbessert werden.
  • Mit der Einrichtung einer Mobilitätsberatungsstelle soll der Bahnhof wieder stärker zu einem Ort des Reisens werden und die Nutzung umweltverträglicher Verkehrsmittel durch gezielte Informationen für Reisende fördern. Die Koppelung mit der regionalen Tourismusberatung kann als Modell für vergleichbare Regionen/Bahnhöfe dienen.
  • Die Bereitstellung komfortabler Fahrradabstellanlagen in unmittelbarer Bahnsteignähe soll vor allem für Pendler die Reisebedingungen erheblich erleichtern und damit die Nutzung der Eisenbahn als Verkehrsmittel zur Erreichung des Arbeitsplatzes fördern.



Projektteil Rail&Sun


Eine 720 qm große Dachfläche wurde zu einem Solarkraftwerk umgebaut. 264 Photovoltaikmodule liefern seit 1997 Solarstrom mit einer Leistung von 73 kWp. Nach dem in Uelzen umgesetzten Konzept kann die Installation von Photovoltaik-Modulen zu einer Standardvariante bei der Sanierung von Dachflächen der Deutschen Bahn AG werden.

Durch die Erweiterung der Solarinstallationen mit transparenten Modulen auf den Bahnsteigdächern wird die Leistung des Solarbahnhofs Uelzen auf annähernd 100 KWp steigen. Eine Solartankstelle und ein Informationsterminal runden das Photovoltaik-Projekt ab.


Photovoltaik


Als Startvorhaben des Bahnhofsprojektes hat die Deutsche Bahn AG mit der Niedersächsischen Energieagentur (NEA) und dem Solarforschungsinstitut Hameln (ISFH) ein Modellprojekt für den Einsatz von Photovoltaikanlagen auf Dachflächen von Bahnhöfen realisiert.

Seit Juni 1997 betreiben die Stadtwerke Uelzen die z.Zt. größte norddeutsche dachintegrierte Anlage zur Umwandlung von Sonnenenergie in Strom. Die umweltfreundliche Energieproduktion ist ein wichtiger Bestandteil des Umweltbahnhofs.

Konzeption der Anlage


Nach eingehender Untersuchung der verschiedenen Dachflächen im Bahnhofsbereich wurden die Dächer des Mitteltraktes für die Installation ausgewählt. Dort ist eine Fläche von 648 m² mit Photozellen belegt. Die rahmenlosen Module dienen dabei als wetterfester Dachhautersatz.

Die Leistung der Anlage beträgt 73 kWp. Der Energieertrag lag im ersten Betriebsjahr bei ca 60.000 kWh elektrischer Energie. Mit dem spezifischen Energieertrag von ca. 820 kWh pro installiertem kWp und Jahr wurde ein Spitzenwert für den gesamten norddeutschen Raum erreicht.

Durch den Betrieb dieser Photovoltaikanlage können folgende Emissionen vermieden werden:

  • SO2 32,62 kg/a
  • NOx 53,72 kg/a
  • Staub 5,12 kg/a
  • CO2 45,54 t/a.


Betrieb der Anlage


Die Stadtwerke Uelzen GmbH sind Eigentümer und Betreiber der Anlage. Der erzeugte Strom wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist. In der Empfangshalle des Bahnhofsgebäudes können die Funktionsweise der Photovoltaikanlage und die Leistungsdaten des erzeugten Stroms nach dem Umbau an einem Terminal betrachtet werden.

Weitere Solarvorhaben


Im Rahmen des Projektes Bahnhof 2000 Uelzen ist die Installation weiterer Photovoltaikanlagen geplant. Die zusätzlichen PV-Anlagen sollen in publikumswirksamen Bereichen installiert werden. Dadurch kann auch der Präsentationsnachteil durch die dachintegrierte Bauweise der großen PV-Anlage auf dem Dach des Mitteltraktes kompensiert werden. Umsetzungsreife Konzepte liegen für folgende Gebäudeteile vor:

Wintergarten


Im südöstlichen Teil des Bahnhofsgebäudes soll ein Gastronomieangebot mit einem großen Wintergarten entstehen. Statt der Verwendung herkömmlicher Systeme sind für das Wintergartendach PV-Module (Isolierglasmodule mit Standardabmessungen) vorgesehen. Mit dieser Lösung kann im Sommer ein Überhitzungsschutz und für die Wintermonate ein zusätzlicher Lichteinfall für den Wintergarten erreicht werden. Die Ertragsprognose für diese Anlage liegt bei 7,4 kWh p.a.

Bahnsteigüberdachungen


Die an das Gebäude anschließenden Bahnsteigüberdachungen sollen ebenfalls mit einer Überkopfverglasung aus transparenten Solarmodulen ausgestattet werden. Diese kann die zur Zeit aus Eternitzementplatten bestehende Überdachung ersetzen. Der Einsatz von transparenten PV-Modulen erhöht nicht nur die Aufenthaltsqualität, er trägt auch durch die verlängerte Nutzung des Tageslichtes zur Einsparung von Beleuchtungsenergie bei.

Für die PV-Anlagen im Bereich der östlichen und westlichen Überdachung liegen die Ertragserwartungen bei 11,8 kWh pro Jahr.

Projektziel Rail & Sun


Die Installation von Photovoltaikanlagen auf Dachflächen der Deutschen Bahn AG soll zur Standardvariante bei der Sanierung von Bahnhofsdächern werden. Diese Lösung bietet sich aus folgenden Gründen an:

  • Bahnhöfe weisen meist große Dachflächen auf, die in der Regel frei von Verschattungen stehen und so hervorragende Voraussetzungen für den Einsatz der Photovoltaik-Technologie bieten.
  • Die Bedingungen für den Einsatz von Photovoltaikanlagen sind gerade auf Bahnhöfen insbesondere deshalb günstig, da große, zusammenhängende Flächen zur Verfügung stehen, so dass ein großes Leistungspotential realisiert werden kann. In zahlreichen Fällen sind ohnehin Dachsanierungen erforderlich, wodurch bei Anpassung an die Erneuerungs-Zyklen die vermiedenen Kosten angerechnet werden können.
  • Anlagen auf Bahnhöfen werden von einem breiten Publikum wahrgenommen und es besteht so die Möglichkeit für die Demonstration der Technik, durch die das positive Umweltimage der Bahn mit dem der Photovoltaik verbunden werden kann.

 

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